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Champagnefahrt

Nachdem wir am 05.07.2018 in Herne den Reisesegen durch Pastor Mika erhalten hatten, sind wir gegen 08.00 Uhr in Richtung Nancy/Frankreich gefahren. Eingetroffen sind wir dort gegen 14.00 Uhr. Wir stellten fest, dass das Hotel bestens ausgewählt war, sowohl zentrumsnah als auch mit einer Tiefgarage versehen.

Der Nachmittag gestaltete sich dann in Form einer Stadtrundfahrt, am Abend hatten wir ein gemeinsames Essen in einem Bistro. Am nächsten Tag sollte es gleich weitergehen in Richtung Chalons. Die erste Etappe dauerte rund 75 km durch herrliche Landstraßen, versehen mit Blumenfeldern. Sodann haben wir eine Bibliothek in St. Mihiel besichtigt.

Alle Fahrzeuge liefen bestens. Nach dem Besuch der Bibliothek waren wir mittags zu einer Grachtenfahrt in Chalons. Bei herrlichem Wetter konnte nichts besseres unternommen werden. Nach der Grachtenfahrt haben wir noch etwas Zeit in Chalons verbracht, u.a. eine Kathedrale besichtigt. Sodann sind wir weitergefahren in Richtung Reims. Das Hotel in Reims lag außerordentlich günstig, wir hatten sofort Parkplätze in einem gesonderten Karree. Dort waren die Fahrzeuge sicher abgestellt.

Der Abend wurde wiederum mit einem gemeinsamen Abendessen beendet. Am nächsten Morgen hatten wir um 10.00 Uhr bereits einen Besichtigungstermin im Oldtimermuseum von Reims. Wir wurden dort im Innenhof erwartet. Nach einer Führung waren wir eingeladen, ein Picknick im Innenhof zu veranstalten. Dies bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von mehr als 28 Grad. Gegen 14.00 Uhr sind wir dann aufgebrochen und haben eine Champagnerkellerei – Pommery – besichtigt. Auch dort hatten wir die Möglichkeit, die Fahrzeuge im Innenhof gesondert abzustellen, sodann erfolgte die Besichtigung des Weinkellers und einer nahegelegenen Villa.

Die danach notwendige Champagnerprobe war von allen Reiseteilnehmern bereits sehnlichst erwartet worden. Gegen 17.00 Uhr haben wir Reims in Richtung Epernay verlassen und dort ein weiteres Hotel bezogen. Auch dieses Hotel lag für uns äußerst günstig, wir konnten ebenfalls die Fahrzeuge sehr gut in einem hinteren Hotelbereich abstellen. Am nächsten Morgen hatten wir unsere Champagnerrundfahrt, wobei wir noch rechtzeitig darauf aufmerksam gemacht wurden, dass es in Reims eine alte Rennstrecke gab.

Wir haben diese sodann besichtigt und sind von dort aus über die Route de Champagne in Richtung Epernay gefahren. Den Mittag haben wir auf einer Terrasse in Hautvillers verbracht, und zwar unmittelbar gegenüber der Kapelle, wo der Kellermeister Dom Perignon beerdigt worden ist. Wir saßen dort bei herrlichsten Temperaturen auf der Terrasse, genossen ein Dreigängemenü und hatten unsere Fahrzeuge unmittelbar davor im Innenhof geparkt. Besser geht es in der Champagne wirklich nicht!

Gegen 16.00 Uhr sind wir von dort aus noch nach Epernay in die Innenstadt gefahren und haben einen Spaziergang auf der Rue de Champagne gemacht. Nach einem gemütlichen Abendessen in unserem Hotel saßen wir noch in großer Runde auf unseren Campingstühlen vor dem Haus bei Temperaturen, wie man sie sich nicht besser vorstellen konnte. Am 09.07.2018 sind wir morgens gegen 10.00 Uhr in Richtung Deutschland gefahren, wobei sämtliche Teilnehmer unterschiedliche Routen genommen haben. Wie wir im Nachhinein festgestellt haben, waren die Reiseteilnehmer gegen 16.00-19.00 Uhr wieder in Herne.

Sämtliche Fahrzeuge liefen hervorragend. Es gab so gut wie keinerlei Schäden, mit Ausnahme einer Windschutzscheibe bei Patrick Graeffly, die durch einen Steinschlag beschädigt wurde. Auch unser Begleitfahrzeug musste nicht zum Einsatz kommen. Alles in allem war es ein sehr schöner Ausflug in die Champagne, wobei ich nicht verhehle: Das Wetter spielte einfach mit! Folgende Teams haben an der Reise teilgenommen:

Team Heinrich und Angela Beestermöller, Team Michael Bruch und Isabell Trogant, Team Olga und Wolfgang Bruch, Team Hilmar Born und Martina Heinke-Wieghöfer, Team Patrick und Bettina Graeffly, Team Christian und Erika Mentel, Team Gabi und Martin Metzler, Team Wolfgang Pöting und Amelie Zobel, Team Werner Rosendahl und Claudia Schiefer sowie Fahrer des Begleitfahrzeuges Jürgen Orgas.

An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich unserem Organisator Patrick Graeffly danken, der aufgrund seiner französischen Sprachkenntnisse natürlich für alle Übersetzungen und Regelungen zuständig war.